Digital Life Talk

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Tom Hillenbrand - als Science Fiction Autor einer unseren gesellschaftlichen Vordenker

Tom Hillenbrand - als Science Fiction Autor einer unseren gesellschaftlichen Vordenker

Ich gestehe, ich bin nicht unbedingt das, was man einen Science-Fiction-Fan nennt.

Auf der SXSW in Austin 2018 habe ich eine spannende Podiumsdiskussion mit einem Sience Fiction Autor erlebt. Seit dem bin ich fest überzeugt, dass SiFi Autoren mit ihren Geschichten viel besser auf die Herausforderungen der Digitalisierung aufmerksam machen als Philosophie Professoren oder andere Geisteswissenschaftler. SiFi Autoren durchdenken die Veränderungen der Gesellschaft durch die Digitalisierung lassen uns sie durch ihre Geschichten greifbar werden.

Ein Meister seines Fachs ist der SiFi Autor Tom Hillenbrand. Aus Tom’s Feder stammen Werke wie Drohnenland, Hologrammatica, Qube u.v.a.m.
Dank der Vermittlung meines zweiten Podcast Gasts, Pfarrer Peter Lysy, war Tom mein Gast in der 11. Episode des DIGITAL LIFE TALK.

Tom hat faszinierend davon erzählt, dass es wohl eine Form des Eskapismus ist der ihn antreibt zu schreiben. Und dass das Schreiben einer Geschichte für ihn wie das Spielen von Jazz ist: Man fängt einfach an, lässt sich treiben und weiß nicht genau wo man hinkommt.

Natürlich haben wir über die Veränderungen der Selbstvermarktung und des Geschäftsmodels als Autor gesprochen.

Zum Schluss haben wir lange über die Frage gesprochen, warum es in Deutschland gerade die Bildungselite ist, die sich gegen die Digitalisierung sperrt.

Zur Vorbereitung des Gesprächs habe ich mit offenem Mund das Buch HOLOGRAMMATICA gelesen. In diesem Buch geht es um die Super-KI, die zur Bekämpfung der Weltklimaerwärmung einen Virus entwickelt, der die Weltbevölkerung reduziert. Aktuell wie nie!!!!!!!

Das Buch Hologrammatica war für mich nicht der letzte Sience Fiction Roman von Tom!

Laßt Euch inspirieren!

Feedback wie immer gerne an podcast@defacto.de oder auf allen sozialen Medien.

Kunsthistoriker und Digital Entrepreneur Prof. Holger Simon im Gespräch mit Jan Möllendorf

An dieser Stelle sei schon das Ergebnis unseres tollen Talks via Skype vorweggenommen:

Auch im Digitalen Zeitalter braucht man Kunst, denn:

"Die Künste sind der Ort der Selbstreflexion der Gesellschaft" – So Professor Holger Simon auf die Frage, ob in Zeiten der Digitalisierung Museen nicht überflüssig sind. Schließlich sind Fotos und Inhalte dank Internet inzwischen überall verfügbar.

Für mich war auch dieses Gespräch wieder genau das, was ich mit dem Podcast DIGITAL LIFE TALK machen will. Durch Gespräche weit ab von meiner alltäglichen Umgebung dem Hörer zeigen, dass Digitalisierung längst alle Bereiche unserer Gesellschaft erreicht hat. Mit allen seinen sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen.

Die Digitale Transformation wirft natürlich gerade für die Kunst und den Kunstbetrieb viele Fragen auf. Und noch sind lange nicht alle Protagonisten des Kunstbetriebs sind in der Lage Antworten auf diese Fragen zu geben.

Professor Holger Simon ist einer der ausgewiesenen Experten, der da schon etwas weiter ist. Er hat schon früh erste Erfahrungen mit dem Projekt Prometheus gesammelt – der digitalen Aufbereitung und Bereitstellung von Bildern von Kunstwerken für wissenschaftliche Zwecke.

Und heute unterstützt er unter anderem Museen bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells bzw. ihres Auftrags.

Insofern konnten wir uns zumindest an manche Antworten auf die eine oder andere Frage heran robben.

Und wer uns lieber beim reden zuschaut: Das ist der erste Podcast der auch mit Video zur Verfügung steht.

https://youtu.be/i8qDTd_MSUQ

Hört rein. Laßt Euch inspirieren. Und schickt mir Feedback unter podcast@defacto.de.

Fridays For Future Aktivist und Pirat Maurice Conrad im Gespräch mit Jan Möllendorf

Ich bin ja immer verliebt in die Aufnahmen meiner Episoden. So auch in diese.

Ich kann Euch nur sagen: SCHNALLT EUCH AN.

Nicht nur, dass Maurice eine ordentliche Sprachgeschwindigkeit hat (das hört man ja schon beim Zitat am Anfang…) sondern auch ein schneller Denker ist.

Maurice Conrad ist Stadtrat der Piraten in Mainz und wichtiger Aktivist bei Fridays For Future. Und beides aus einer tiefen Überzeugung, die aus einem tiefen geschichtlichen Verständnis kommt.

In unserem Gespräch hat Maurice sehr klar aufgezeigt, wie sehr er an der Sache interessiert ist und wie es ihm darum geht etwas in der Gesellschaft zu bewegen. Ich finde er bringt großartig rüber, dass es ihm nicht um "Hauptsache dagegen" geht sondern, daß er lieber einen Weg sucht möglichst viele mitzunehmen.

Wir haben über seine Highlights und Tiefpunkte in der Politik gesprochen. Aber auch warum ich meinen SUV nicht verschrotten muss. Es geht auch um Generationenkonflikt, den Nutzen von Schauspielunterricht für Politiker und den Mangel an Visionen.

Ganz nebenbei haben wir die Idee der Gründung von Parteien für Digitalisierungseuphoriker und Digitalisierungsdyphoriker diskutiert.

Ach, und auch über die Zukunft von Fridays For Future haben wir gesprochen.

Ihr seht, die 1,5h sind vollgestopft mit Content der zum Nachdenken anregt.

Laßt Euch inspirieren!!

Feedback gerne an podcast@defacto.de.

Der Schauspieler Johann von Bülow: "Wir sind nur Inhaltstransporteure"

Der Podcast DIGITAL LIFE TALK nimmt weiter Fahrt auf.

Mit Johann von Bülow hatte ich nun den ersten Gast, der einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist.

Dank der Vermittlung durch Peter Quitmann hatte ich die Gelegenheit zu einem großartigen Gedankenaustausch über die Veränderungen und die Konstanten im Beruf des Schauspielers durch die Digitalisierung zu sprechen.

Das Gespräch fand am 15.04.2020 statt – also mitten in Zeiten des Corona-Lock-Downs in Deutschland. Daher haben Johann und ich natürlich über die Auswirkungen des Lock Downs auf ihn persönlich und auf die Ausübung seines Berufs gesprochen. Corona hat Filmaufnahmen unterbrochen, Auftritte im Theater und Lesungen finden im Moment nicht statt.
Auch wenn sich die Vermarktung als Schauspieler durch die Sozialen Medien verändert, der Kern der Arbeit des Schauspielers bleibt nach seiner Ansicht unverändert.
Johann ist der Meinung es geht darum, was einen als Schauspieler bewegt und was man vermitteln will.

Dennoch ist es so, dass die Vielfalt der Formate im Digitalen dazu führen, dass es für Schauspieler unheimlich schwer ist wahrgenommen zu werden. Früher hat eine Sendung am Samstag Abend dafür ausgereicht, am nächsten Tag beim Bäcker erkannt zu werden. Heute braucht es häufigere Auftritte und mehr Präsenz in den zersplitterten Medien.

Wenn der Schauspieler sich aber mehr Gedanken über die Vermarktung auf den Sozialen Medien als über die nächste Rolle macht, dann verliert er viel der Energie die er braucht um ein guter Schauspieler zu sein.

Die Diskussion der Rolle des Schauspielers in der Gesellschaft und seine Möglichkeiten der Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen hat viel Raum eingenommen.
In Rahmen dieses Gedankenaustausch sagte Johann den schönen Satz „Wir sind nur Inhaltstransporteure“. Er sieht also die Möglichkeiten der Beeinflussung der gesellschaftlichen Entwicklung als sehr sehr begrenzt an, gerade wenn es um die Digitale Transformation geht. Wenngleich Schauspieler auf Grund der durch ihren Beruf der erlangten Bekanntheit über eine gewisse Macht verfügen, die gerade auch in Diktaturen gefürchtet sind.

Wir sind „Second Hand Künstler“ – wir kommen erst wenn etwas aufgeschrieben ist – eben Inhaltsinterpreteure ist eines der tollen Zitate von Johann, das mir im Kopf geblieben ist.

Gerade auch wegen dieser Diskussion freue ich mich schon auf meinen nächsten Gast am 28.5.2020. Es wird ein Bestseller Autor von Sience Fiction Romanen sein. Ihm werde ich auf jeden Fall die Frage stellen, wie er seinen Rolle als Autor im Zusammenspiel mit Schauspielern sieht.
Es war Corona-bedingt auch mein erster Podcast via Skype (sogar inklusive einem für Video-Konferenzen typischen Freeze-Moment), die Gebläse unserer Rechner hört man daher sehr - laßt Euch vom Sound nicht ablenken, der Inhalt zählt.
An der Stelle muss es einfach auch noch einmal gesagt werden: Danke an Peer Quednau der es mit seinem Talent geschafft hat, das Rauschen der Gebläse weitestgehend zu eliminieren. Auch als Wertschätzung gegenüber seiner Arbeit haben wir am Schluß einen lockeren Austausch über die Bedeutung des Schnitts drin gelassen. Ohne die feine Hand derjenigen die das Rohmaterial schneiden wäre der Podcast DIGITAL LIFE TALK ungenießbar.

Laßt Euch inspirieren!

Feedback und Anregungen gerne an podcast@defacto.de

Dr. Dominik Matyka über Datenschutz, Tracing App und das Branchen Event DMEXCO

Dr. Dominik Matyka kenne ich als Mann der klaren Worte. Ich mag das, denn das bringt die Branche und die Gesellschaft mehr voran als Schweigen und Wegducken.

Außerdem hat Dominik mit dem Team der DMEXCO, dem Branchen Event des digitalen Marketing in Köln, das Thema "Haltung - Attitude matters" für die DMEXCO 2020 ausgerufen.

Das alles qualifiziert Dominik dazu, der erste Gast im DIGITAL LIFE TALK aus meiner Stammbranche, dem Digitalen Marketing, zu sein.

Und Dominik hat mich nicht enttäuscht. Wir haben über DSGVO, Datenschutz und auch über Versäumnisse der Branche gesprochen.

Natürlich haben wir in diesen besonderen Zeiten auch die Herausforderungen durch die Convid-19 Pandemie gesprochen.

Besondere Aufmerksamkeit haben wir da der "Tracing App" geschenkt.

Ich denke in diesem Gespräch ist mehr polarisierender Stoff als Ihr sonst von DIGITAL LIFE TALK kennt. Darum freue ich mich auf die sich daraus ergebende Diskussion!

Laßt Euch inspirieren! Feedback podcast@defacto.de

Generation Z und Digitalisierung: 19 Jahre jung und schon 2 Unternehmen gegründet

Über die Generation Z wird viel gesprochen und geschrieben. Vor allem von denen, die wenig Berührungspunkte mit Vertretern der Generation haben.

Felix Oncken kenne ich von klein auf. Da es keinen repräsentativen Vertreter für dies Generation gibt ist es Felix auch nicht. Aber Felix ist ein tolles Beispiel, wie die Digitalisierung nicht nur ausufernde Handynutzung sondern auch große Chancen eröffnet hat.

Feedback gerne an podcast@defacto.de

Ohne die Digitalisierung wäre Felix nicht in der Lage gewesen, schon zwei Unternehmen zu gründen.

In unserem Gespräch haben wir aber nicht nur über die Herausforderungen des minderjährigen Unternehmers gesprochen. Wir haben auch über Mediennutzung, Werte Vermittlung und Aufklärungsunterricht gesprochen.

Zitate Sammlung aus dem Podcast mit Martin Koessler

Martin Koessler tritt nicht an, um es seinen Kunden und seinen Lieferanten leicht zu machen.

Ihm geht es seit über 40 Jahren um den Blick dahinter - um die Wertschätzung des Naturprodukts Wein und der Arbeit des Winzers.

In klaren Worten benennt er die Schwächen des Deutschen Weinmarkts. Zum Teil werden diese durch die Digitalisierung noch verstärkt.

Apps zur Erkennung von Weinen sind seiner Meinung nach für die Infantilisierung des Geschmacks verantwortlich. Durch sie bekommt der Konsument alles vorgekaut und schaut eben nicht mehr dahinter.

In unserem Gespräch haben wir schön herausgearbeitet, wie die Beschäftigung mit dem Thema Wein entschleunigend wirken kann. Und damit uns und der Gesellschaft hilft, den Stress der Digitalen Transformation zu verarbeiten.

Laßt Euch inspirieren!

Feedback wie immer gerne unter podcast@defacto.de

Home Office und Kameradschaft - Um Dinge gut zu machen braucht es den persönlichen Kontakt

Mit Markus Lotter habe ich über seinen Werdegang als Fußballprofi (zuletzt FC St Pauli), die Transformation zum Sport Journalisten und die Aussichten für den Sportjournalismus in Zukunft unterhalten.

Ganz ohne Vorahnung habe wir in den Vor-Corona-Home-office-Zeiten über die Chancen der digitalen Kommunikation und der Bedeutung des persönlichen Kontakts im Team gesprochen.

Wir haben über Bedeutung der digitalen Tools für seinen Job, die Herausforderungen des Qualitätsjournalismus aber auch über die Chance und Grenzen der ‚Homeoffice Arbeit‘ gesprochen.

Der Sport Journalist Markus Lotter über Kameradschaft in Zeiten der Digitalisierung

Mit Markus Lotter habe ich über seinen Werdegang als Fußballprofi, die Transformation zum Sport Journalisten und die Aussichten für den Sportjournalismus in Zukunft unterhalten.

Ganz ohne Vorahnung habe wir in den Vor-Corona-Home-office-Zeiten über die Chancen der digitalen Kommunikation und der Bedeutung des persönlichen Kontakts im Team gesprochen.

Wir haben über Bedeutung der digitalen Tools für seinen Job, die Herausforderungen des Qualitätsjournalismus aber auch über die Chance und Grenzen der ‚Homeoffice Arbeit‘ gesprochen.

Die Digitalisierung macht Wein besser - aber Weinhandel herausfordernder

Martin Koessler tritt nicht an, um es seinen Kunden und seinen Lieferanten leicht zu machen.

Ihm geht es seit über 40 Jahren um den Blick dahinter - um die Wertschätzung des Naturprodukts Wein und der Arbeit des Winzers.

In klaren Worten benennt er die Schwächen des Deutschen Weinmarkts. Zum Teil werden diese durch die Digitalisierung noch verstärkt.

Apps zur Erkennung von Weinen sind seiner Meinung nach für die Infantilisierung des Geschmacks verantwortlich. Durch sie bekommt der Konsument alles vorgekaut und schaut eben nicht mehr dahinter.

In unserem Gespräch haben wir schön herausgearbeitet, wie die Beschäftigung mit dem Thema Wein entschleunigend wirken kann. Und damit uns und der Gesellschaft hilft, den Stress der Digitalen Transformation zu verarbeiten.

Laßt Euch inspirieren!

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